Presse

Hier finden Sie einige Ausschnitte von Pressemitteilungen über unsere Arbeit.

Jährliche Blumenschmuckauszeichnung für Blumenschmuck und Gartengestaltung

Landrat Karl Roth zeichnet für Blumenschmuck und Gartengestaltung Gartenbesitzerin in Begleitung von 1. Vorstandsvorsitzende Natalie Stahl

Herbstversammlung am 11.Oktober

Dieses mal 5000 Wildkrokus-Zwiebeln wurden gepflanzt

Im Herbst des vergangenen Jahres gab es die Premiere, dieses Jahr eine gelungene Wiederholung. Der Gartenbauverein Herrsching e.V. und die Evangelische Jugend der Kirchengemeinde Herrsching mit Diakon Hans-Hermann Weinen setzten am letzten Wochenende 5.000 Wildkrokus-Zwiebeln. Das Ziel: die Herrschinger Wiesen auf öffentlichem Grund hübscher zu machen.
Dieses Mal ging es auf die Grünfläche vor dem Herrschinger Bauhof, direkt an der Rieder Straße. Wenn alles klappt, werden dort im kommenden Frühjahr gelbe sowie lila-blaue Krokusse zu sehen sein. Gepflanzt wurden dieses mal Wildkrokusse, die sich zum Verwildern eignen und im besten Fall fleißig vermehren. Für den reibungslosen Ablauf sorgten Natalie Stahl sowie Sonja Grondey vom Gartenbauverein unterstützt vom 1. Bürgermeister Christian Schiller. Mitgearbeitet haben neben den 15 Kindern und Jugendlichen der Evangelischen Jugend auch fleißige, naturbegeisterte Mitbürger aus Herrsching, Widdersberg und Gut Delling. Nach erledigter Arbeit gab es eine Stärkung direkt am Uferbereich des Ammersees am Gemeindesteg.

 

Holt euch die Natur in eure Gärten!
Es war Augen öffnend und begeisternd, was sich den Teilnehmern auf diesem abwechslungsreichen Tagesausflug des Gartenbauvereins Herrsching bot. Die Vorsitzende Natalie Stahl hatte eine Lehrfahrt für die Gestaltung von Naturgärten organisiert und die Vielfalt der gezeigten Pflanzen überraschte selbst langjährige Gartler.
Erstes Ziel, ein Neubaugebiet in Seeshaupt, ein Einheimischen Modell für junge Familien: individuell geplante Doppelhäuser, Satteldächer, sehr kleine Gärten. Hier wohnt auch der Gartenbauarchitekt Martin Schröferl mit seiner Familie. Er hat sich auf Gartengestaltung mit einheimischen Pflanzen spezialisiert. Unter seiner Anleitung haben Familien ihre Gärten entworfen und als Gemeinschaftsprojekt für die Kinder einen Spielplatz angelegt. Es gibt also genügend Platz zum Austoben für die Kinder und Rückzugsräume ins eigene Naturreservat.
Was die hatten die Anwohner aus ihren Minigärten gezaubert:
Blühstreifen am Zaun, mannshohe Blütendolden, dazwischen einzelne Sträucher als Sichtschutz, auch mal ein Holzstapel und vor allem dazwischen sich selbst aussäende Blumen. Der Aufwand den Garten zu pflegen hält sich in Grenzen. Die Bewohner lassen oft Abgeblühtes über den Winter stehen und schneiden es erst im Frühjahr ab. Das wichtigste war zunächst die Bodenvorbereitung: Magererdstreifen für die Blumen und für den Blührasen. Eine Frau zeigt Fotos, wie sich ihr Garten innerhalb von 3 Jahren selbst entwickelt hat. Im ersten Jahr blühte hauptsächlich Mohn, im zweiten Kamille und dieses Jahr gibts seht viel Blaues. Unser Garten überrascht uns immer wieder, sagt sie. Nach 3 Jahren sehen die sehen die Gärten gut eingewachsen aus.

Martin Schröfel beriet bei der Grundplanung und stellte eine Pflanzenliste zusammen. Alles andere machten die Bewohner selbst. So enstanden geschwungene Sitzmauern, mosaikartige Wege aus Abfallsteinplatten, Rondelle für Gartentischchen, Grillplätze, mit Ästen eingefaßte Sandkästen, Naschecken mit Beeren und dazwischen Gemüse zum Ernten. Es war erstaunlich, was alles in einem kleinen Garten seinen Platz findet. Durch die Vielfalt entsteht der Eindruck, man geht wenige Schritte und betritt ein neues Zimmer.
Nach dem Mittagessen in Iffeldorf stieß die Naturgärtenplanerin Ingrid Völker zur Gruppe. Sie stellte den von ihr geplanten Spielplatz in Habach vor. Anschließend ging es nach Murnau, wo Ingrid Völker kleine Privatgärten vor einem in Wohneinheiten umgebauten, nüchteren Industriebau zeigte. Hier befanden sich Zaun an Zaun Designergärten mit Hecke und strengen Viereckrasen neben Gärten mit geplantem Wildwuchs, Wasserstellen und Nistmöglichkeiten.
Den Abschluß bildete ein Besuch in der Staudengärtner Spatz und Frank in dem Weiler Kreilhof zwischen Obermaxlried und Peißenberg-Wörth. Hier werden alle Pflanzen selbst gezüchtet. Die Samen werden gesammelt und man ist stolz, wenn man neue Varianten findet. So gibt es viele Farbvarianten von z. B. Phlox, Storchenschnabel, Taglilien, Farne, Funkien. Allein für Schattenpflanzen gibt es ein riesiges Areal. Den in Seeshaupt entdeckten Blasenstrauch kan man erst nächstes Jahr zu kaufen, er ist noch in der Mache. Die Gartler deckten sich ein und so fand auch ein Natternkopf den Weg nach Herrsching.

Alles rund um Pflanzen und Natur als unsere Lebensgrundlage steht im Mittelpunkt der Arbeit des Gartenbauvereins Herrsching e.V.

Schulgartenprojekt mit der Garten AG der Christian Morgenstern Grundschule
Gelebtes Fördern von Biodiversität, das lernen die Kinder kennen, die aus hohlen Pflanzenstengeln von Gräsern oder auch Bambus Nisthilfen für Insekten gebaut haben. Die Nisthilfen werden von Wildbienen bereits angenommen, es summt und brummt und die Schüler erforschen hautnah das Verhalten unserer heimischen Insekten. Eine weitere Generation von Nisthilfen entsteht gerade aus Ton.

Kinderprojekt „Streuobstwiese“
Im Herbst zur Apfelernte wird mit Schülern der Christian Morgenstern Grundschule das Projekt Streuobstwiese fortgesetzt: Von der Sortenbestimmung der Obstbäume, über die Beobachtung des Lebensraumes Streuobstwiese, bis hin zur Verarbeitung des Obstes zu Apfelchips mit dem Dörrautomaten. Die Kinder lernen direkt hinter ihren Klassenzimmern den gesamten Jahreszyklus im Schulgarten kennen. Der Erlös aus dem Verkauf der Bioprodukte fließt in kommende Projekte. Und nicht zuletzt lernen sie: „Faule Stellen machen keineswegs den ganzen Apfel ungenießbar.“

Generationsübergreifender Erfahrungsaustausch und gemeinsames Lernen
Neben organisierten Lehrfahrten, Vorträgen zu aktuellen Gartenthemen – dieses Jahr mit Schwerpunkt Biodiversität und Naturgärten – und gemeinsamen Pflanzaktionen, haben wir seit März einen monatlichen Stammtisch: Es gibt so viel wertvolles Wissen und Erfahrung im Kreis unserer Mitglieder das wir uns gegenseitig und vor allem auch Neueinsteigern zugänglich machen möchten. Hier gibt es keine dummen Fragen, sondern jede Menge Tipps, Hilfestellungen und auch Ideen zu gemeinsamen Projekten. Darüber hinaus können Pflanzen getauscht und Geräte geliehen werden.

So entstand auch der Pflanzentauschmarkt im Mai. Bevor also überzählige Pflanzen, Gartengeräte, oder -Literatur entsorgt werden, können diese Schätze dort getauscht werden.

Haben Sie Lust auf solche Aktionen oder haben Sie weitere Ideen? Auch mit kleinem Zeitbudget, Garten oder Balkon sind Sie herzlich willkommen bei unserem bunten und fröhlichen Team. Kontakt: www.gartenbauverein-herrsching.de

Neuer Vorstand

Presse Korkusse

5000 Krokusse

Ausszeichnungen

Gartenbauer Kreisbote